Rennsteig-Express 04.06.2024

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INHALTSVERZEICHNIS

1. Thüringen schickt Unterstützung nach Bayern
2. Neuer Geschäftsführer mit Naturpark-Erfahrung
3. Hochschulinformationstag bietet Einblick ins Studium
4. REWE spendet mehr als 280.0000 Euro für Kinderhospizarbeit
5. Musikschulfest der Städtischen Musikschule „Alfred Wagner“ Suhl
6. Spendencheck für Aero Suhl

Thüringen schickt Unterstützung nach Bayern

Am 3. Juni 2024, 04:51 Uhr, starteten vom Hermsdorfer Kreuz Richtung Günzburg 2 Wasserrettungszüge des Katastrophenschutzes sowie Gerätewagen Betreuung und Verpflegung mit Feldküche. „Es kommt jetzt darauf an, der Bevölkerung in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten schnell Hilfe zu senden. Unsere Katastrophenschutzeinheiten sind hierfür spezialisiert und haben modernste Geräte an Bord“, so Innenminister Georg Maier. Zugleich drückt Minister Maier den Hinterbliebenen des beim Hochwassereinsatz umgekommenen Kammeraden sein tief empfundenes Mitgefühl aus. „Es zeigt wieder einmal, wie gefährlich die Einsätze sind und welch hohem Risiko die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes tagtäglich ausgesetzt sind“, so Maier.

Nachdem am Vortag um 17:54 Uhr ein Multilaterales Hilfeleistungsersuchen von Bayern an alle Bundesländer erfolgte, hat sich der Thüringer Katastrophenschutz auf den Einsatz vorbereitet. Es geht in Günzburg insbesondere um die Versorgung der vom Wasser eingeschlossenen Bevölkerung.

Das Kontingent umfasst aktuell 16 Fahrzeuge (Mannschaftstransportwagen, Einsatzleitwagen, 6 Rettungsbote, Küchen- und Betreuungswagen) und ca. 66 Einsatzkräfte.

Der süddeutsche Raum, vor allem Südost Baden-Württemberg und Südwest Bayern sind die Regionen, die deutschlandweit am schlimmsten betroffen sind. Innerhalb von 24 Stunden fielen dort örtlich mehr als 150 Liter/m². Daraus ergaben sich Hochwasser, die nur alle 100 Jahre vorkommen. Im Laufe des Wochenendes riefen mehrere Landkreise in Bayern den Katastrophenfall aus. Vor allem die Regionen flussabwärts waren betroffen.


Neuer Geschäftsführer mit Naturpark-Erfahrung

Friedrichshöhe, 1. Juni 2024 – Der Naturpark Thüringer Wald e.V. begrüßt Gerald Slotosch als neuen Geschäftsführer. Der erfahrene Forstwirt kehrt nach seiner Zeit als Bürgermeister von Ruhla zurück. Slotosch, der bereits von 2004 bis 2018 im Verein tätig war, wird die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms des Naturparks leiten. Unterstützt wird er vom ehemaligen Geschäftsführer Florian Meusel, der weiterhin als Vorstandsmitglied aktiv bleibt.

„Unsere wichtigste Aufgabe ist die Fortschreibung des Entwicklungsprogramms Naturpark Thüringer Wald. Daran beteiligen wir alle Landkreise und Kommunen und andere Mitglieder sowie Partner des Naturparkverbandes und alle Behörden. Wir werden gemeinsam kritisch Rückschau halten, Bewährtes fortführen, notwendige neue Themen erkennen und Zukunftspotentiale herausarbeiten,“ erklärt Slotosch.

Er übernimmt ein Team von acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Geschäftsstelle und den Naturpark-Meisterei Stützpunkten. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Fortführung von Landschaftspflegemaßnahmen, die Förderung ökologischer Projekte und die Unterstützung der Naturpark-Informationszentren. Umweltbildungsprojekte in Kindergärten und Schulen werden ebenfalls forciert.

Vereinsvorsitzender Tilo Kummer äußerte sich positiv über die Neubesetzung: „Wir haben ein umfangreiches Bewerbungsverfahren durchgeführt, an dem sich 22 zum Teil sehr gut geeignete Bewerberinnen und Bewerber beteiligten. Mit Dr. Gerald Slotosch konnten wir jetzt einen Geschäftsführer einstellen, der wegen seiner Erfahrung vom ersten Tag an diese wesentliche Funktion in unserem Naturpark ausfüllen kann. Mit seinem Engagement und seinen guten Ideen für die Weiterentwicklung unserer Region hat er uns überzeugt.“

 


Hochschulinformationstag bietet Einblick ins Studium
Am 8. Juni ab 10 Uhr auf dem Campus in Schmalkalden

Die Hochschule Schmalkalden veranstaltet am 8. Juni ab 10 Uhr ihren Hochschulinformationstag für Studieninteressierte.
Um 10 Uhr begrüßt Hochschulpräsident Prof. Gundolf Baier alle Gäste im Audimax des Hörsaalgebäudes. Im Anschluss stellen die fünf Fakultäten der Hochschule ihre Bachelor- und Masterstudiengänge vor. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass neben Professoren auch Studierende über ihr Studium berichten und Studieninteressenten ihre Fragen direkt an sie richten können. Interessante Campus- und Laborführungen runden das Programm ab. Hierbei verfügt die Hochschule Schmalkalden über sehr gut ausgestattete Labore: So können Interessenten einen mobilen Roboter steuern, Industrieroboter in Aktion erleben, den Fahrsimulator in der Informatik ausprobieren oder in die vielfältige Welt der Kunststofftechnik eintauchen.

Das Studienangebot der Hochschule Schmalkalden umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge, duale Studiengänge sowie berufsbegleitende Weiterbildungsangebote in den Studienrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht.

Zeitgleich findet der Familientag der Hochschule statt: Zwischen Hörsaalgebäude und Fußballplatz bietet das Familienbüro für die Kleinsten eine Hüpfburg sowie Spiel- und Bastelangebote an.

Viele weitere Einrichtungen auf dem Campus haben an diesem Tag geöffnet: So bietet die Cellarius-Bibliothek Führungen an und das Studierendenwerk zeigt den Besuchern, wie es sich im Studentenwohnheim direkt auf dem Campus leben lässt.

Das vollständige Programm zum Hochschulinformationstag finden Sie unter www.hereinstudiert.de.



REWE spendet mehr als 280.0000 Euro für Kinderhospizarbeit

Spendenpartner aus Leidenschaft: Die mitteldeutschen Supermärkte des Lebensmittelhändlers REWE haben zusammen mit ihrer Kundschaft 2023 mehr als 280.000 Euro für das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland und die Deutsche Kinderhospiz- und Familienstiftung (DKFS) gesammelt. Davon stammen allein 177.000 Euro aus der Weihnachtswunder-Aktion, bei der kurz vor Weihnachten in knapp 180 REWE-Märkten in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt je verkauftem Eigenmarkenprodukt 5 Cent gespendet worden waren. Im Beisein von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow übergaben Vertreter und Vertreterinnen von REWE heute (24. Mai) im Kinderhospiz in Tambach-Dietharz die Spendenschecks. Das Kinderhospiz Mitteldeutschland erhielt 233.277,39 Euro, die DKFS 54.196,92 Euro. „Ich möchte allen beteiligten REWE-Mitarbeitenden deutlich Danke sagen! Sie sind die Helden, die man loben sollte, denn sie sorgen dafür, dass hier die wunderbare Arbeit gemacht werden kann. Dass sie damit Familien eine unglaubliche Entlastung ermöglichen, ist etwas, was ich nicht hoch genug anrechnen kann“, betonte der Ministerpräsident in seiner Rede.

@PLUSGRAD

Bereits seit 2005 unterstützt das Handelsunternehmen REWE das Kinder- und Jugendhospiz im thüringischen Tambach-Dietharz. Die aktuelle Spendensumme soll insbesondere in den neu entstehenden Snoezelraum fließen. Geschäftsführerin Nicole Dockhorn schwärmt: „Ohne die Unterstützung von langjährigen Weggefährten wie REWE und seinen Marktchefs könnten wir hier vieles nicht umsetzen, was Kindern und ihren Familien in dieser schweren Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft und unglaublich dankbar!“

Florian Sörensen, Geschäftsleiter Vertrieb REWE Ost, sicherte auch in den kommenden Jahren weitere Unterstützung zu. „Lasst uns weitermachen mit unserem Engagement. Mit den Kuchenbasaren, Sammelboxen, spontanen Aktionen und dem Weihnachtswunder. Von der Geschäftsleitung kann ich auf jeden Fall grünes Licht geben, dass wir auch in Zukunft an eurer Seite stehen.“

Seit 2005 bereits 2,5 Millionen Euro gespendet

Die Spendenpartnerschaft zwischen dem Lebensmittelhändler und dem Kinderhospiz startete vor 19 Jahren mit einer Spendenbox in einem Supermarkt in Niederorschel. Jahr um Jahr intensivierten die REWE-Märkte ihr Engagement. Mittlerweile sammeln nicht nur die Thüringer Supermärkte für die Einrichtung in Tambach-Dietharz, auch Märkte in Westsachsen und dem südlichen Sachsen-Anhalt engagieren sich. Insgesamt sammelten die REWE-Märkte gemeinsam mit den Kund:innen seit 2005 rund 2,5 Millionen Euro für das Kinderhospiz Mitteldeutschland. „Unser großer Dank geht an die Kaufleute, an alle Mitarbeiterinnen und Azubis sowie unsere Kollegen der Logistik, die sich nun schon seit fast 20 Jahren für dieses Herzensprojekt engagieren,“, sagte Stefan Bachmann, der über seine Arbeit als REWE-Projektmanager hinaus die Spendenpartnerschaft seit der ersten Stunde begleitet.

„Wir schaffen Momente, die bleiben“ – so lautet das Motto des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland. Familien mit todkranken Kindern können in der Einrichtung eine Pause vom kräftezehrenden Alltag einlegen. Ob schwerelos fühlen im Schwimmbad, Kuscheln mit dem Therapiehund oder Ausflüge für die Geschwisterkinder – das Hospizteam kümmert sich nicht nur um die medizinische Versorgung, sondern auch um das seelische Wohl seiner Gäste. Die Einrichtung finanziert sich zum überwiegenden Teil aus Spenden.

Die DKFS hilft Familien, deren Kind lebensverkürzend erkrankt ist. Dabei fördert die Familienstiftung aktive ambulante Kinderhospizdienste und stationäre Kinderhospize in der ganzen Bundesrepublik.

 


Musikschulfest der Städtischen Musikschule „Alfred Wagner“ Suhl

Die Städtische Musikschule „Alfred Wagner“ in Suhl lädt am Samstag, den 8. Juni, ab 14 Uhr zu ihrem Tag der offenen Tür und dem anschließenden Musikschulfest ein.

Der Tag beginnt um 14 Uhr mit einer Instrumenten- und Fächerberatung, inklusive einem Minikonzert und der Vorstellung des Fagotts. Ab 15 Uhr verlagert sich das Festgeschehen in den Musikschulhof, wo die Besucher typische Sommerfestaktivitäten wie eine Hüpfburg, Luftballonweitflug, Kinderschminken und Live-Musik erwarten. Ein musikalischer Clown sorgt zusätzlich für Unterhaltung.

Neben vielfältigen kulinarischen Angeboten, von Kaffee und Kuchen über Eis- und Bratwurststände bis hin zu vegetarischen Alternativen, steht die Musikschularbeit im Mittelpunkt des Bühnenprogramms im Freien.

Das Musikschulfest war lan2024-musikschule-suhl-sommerfest-plakat-ansichtge in Planung und musste wegen Bauarbeiten und der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden. Nun freut sich die Musikschule, dieses Fest endlich mit der Öffentlichkeit feiern zu können.


Spenden über 1.000 € für das Jugendprojekt „AERO Suhl 14“
Der Spendenverein der Linken im Bundestag überwies dem Stadtjugendring Suhl
e.V. 1.000 €. Mit diesem Geld konnte der Verein das Jugendprojekt „AERO Suhl 14“
finanzieren. So kann auch in diesem Jahr (14.06.-16.06.) der in Suhl bereits
etablierte Jugendevent stattfinden. Durch das Projekt werden niedrigschwellige,
kostenlose jugendkulturelle Angebote geschaffen und die Jugendlichen in die
Gestaltung der eigenen Stadt eingebunden. Ausgewählte graue Wände erfahren so
eine sehenswerte Verschönerung.

Philipp Weltzien, aus Suhl für die Linke im Landtag,
und Ralph Lenkert, Bundestagsabgeordneter, übergaben symbolisch den Scheck an Cornelia Meiß, Sozialarbeiterin beim Stadtjugendring Suhl e.V.
Die Bundestagsabgeordneten der Linken spenden regelmäßig einen Teil ihrer Diäten an Vereine, Verbände oder Organisationen, um sie in deren sozialer, politischer und kultureller Arbeit zu unterstützen. Ein Verein wie Stadtjugendring Suhl e.V. ist eine soziale Institution für Jugendliche vor Ort und deshalb für uns förderungswürdig.