500 Meter unter der Erde: Das Konzert „Schiller“ in Merkers

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Im Süden Thüringens im Werratal findet man die einst größte Kalisalz-Grube der Welt.
Heute kann man sich 500 Meter unter Tage auf den Weg zu besonderen Konzert- Erlebnissen aufmachen.
Das unterirdische Streckennetz über sage und schreibe 4600 km bewältigen nur die ortskundigen Bergmänner. Ein Gelände mit Geschichte.
Entstanden sind die Vorkommen vor 255 Mio. Jahren. Das Zechsteinmeer verlief von Norwegen bis Polen. Durch Geologe Bedingungen konnte das Salz und die Mineralien nicht weg und wurde konserviert.
In der Kristallgrotte in 800 Metern findet man riesigen Kristalle mit bis zu einem Meter Kantenlänge.
Im 2. Weltkrieg versteckten die Nazis hier unten ihr Gold und ihre Raubschätze.
Zu DDR-Zeiten war man einer der weltgrößten Düngemittelproduzenten.

Der Weg führt in eine riesige Halle:
Sie ist 250 Meter lang, 22 Meter breit und bis zu 17 Meter hoch.
Bis 1993 diente der Großbunker der Speicherung von bis zu 50 000 Tonnen Rohsalz, um die Produktion über Tage auch an den Wochenenden aufrecht zu erhalten.
Heute kratzt man noch in Unterbreizbach nach dem Weißen Gold. Hier sind auch die großen Schächte, die die schwere Technik nach unten bringen.
Wie der größte jemals untertägig eingesetzte Schaufelradbagger der Welt.
Es brauchte ein halbes Jahr, um den Bagger nach unten zu bringen und zusammenzusetzten.
Er baggerte bis 1993, dann wurde die Grube geschlossen.
Heute ist aus dem einstigen Salzlager der größte Konzertsaal 500 Meter unter der Tagesoberfläche entstanden.
Herzlich Willkommen in der neuen Welt von Schiller hieß es im März 2026 schon zum dritten Mal in Merkers. Werbung war nicht nötig das Konzert war sofort ausverkauft.Die Location ist ideal für die Pop und Ambiente Show mit den sphärischen Klängen und den tanzenden Laserstrahlen.
1998 wurde „Schiller“ in Hamburg von Christopher von Deylen und Mirko von Schlieffen als Club-orientiertes Musikprojekt ins Leben gerufen.
Wer auf die Internetseite Schillermusic schaut, stellt schnell fest: langweilig wird es dem Team um Christopher von Deylen nicht.
Die Stadiontour zum neuesten Album Euphoria führt nach Leipzig, Frankfurt, Oberhausen und Berlin. Schiller beschreibt sein Album so:
Euphoria ist ein Album FÜR Momente, in denen alles ein bisschen leichter wird.
In unsicheren Zeiten soll es dir helfen, den Blick auf das SCHÖNE zu richten.”
Für den Künstler selbst gibt es am 14. März 2026 auch noch einen besonderen Moment:
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist das Erlebnisbergwerk zu erkunden, der findet auf der Internetseite Erlebnisbergwerk.de alles Wissenswerte rund um das weiße Gold sowie alle Konzerttermine.